Was ist da los, was ist hier los? Das Internet verliert seine “Erfinder” und das angeblich beste Social-Networking Deutschlands steht zum Verkauf.
Wie wohl alle Zeitungen berichten, nimmt der Mitgründer vom einstigen Internetriesen Yahoo! seinen Hut und beflückelt mit dieser Mitteilung heute die Aktie von Yahoo.
Der schwächelnde Internetriese, der mehrmalige Angebote von Microsoft ablehnte, kann wohl nun, ohne Jerry Yang übernommen und eventuell gerettet werden.
Ebenso laß ich vor einigen Tagen, dass das große und hochgelobte studivz dem Medienunternehmen Holtzbrink ein Dorn im Auge ist.
Für das Jahr 2008 ist ein Umsatz von 25-30 Millionen Euro eingeplant gewesen, aber leider schafft es studivz nur auf 10 Millionen und soll somit schnellstmöglich verkauft werden.
Facebook-Inhaber Mark Zuckerburg wurde das Social-Networking-Portal wohl auf seiner Deutschlandreise angeboten, dieser zeigte auch Interesse, wollte aber mit Facebook-Anteilen bezahlen und somit sind die Verhandlungen erstmal auf Eis gelegt.
Wie ich finde sind diese 2 Ereignisse aus dem Web nichts überraschendes. Das studiVZ vielleicht viele Mitglieder und viel Bekanntheit hat, ist jedem klar. Allerdings scheint es an potentiellen Werbekunden zu fehlen und so richtig kommt es seit einiger Zeit in Sachen PI auch nicht mehr in die Gänge.
Wenn wunderts, wenn man seit Jahren das gleiche Design und so gut wie die gleichen Funktionen bietet? Und, sofern man Funktionen wechselt, wie bei der Fotoalbenfunktion, diese auch noch schlecht wechselt und somit seine User verliert. Usability ist hier das Sprichwort.
In Sachen Yahoo! scheint der Zug schon lange abgefahren zu sein und ich glaube nicht, dass dieses Einstige Tier im Internetbereich nochmal auf die Hufen kommt und sich mit Google messen kann.
Ich glaube, deswegen hat Jerry Yang auch jetzt seinen Hut genommen und kann unbeschwert auf die Zukunft von Yahoo schauen, ohne Magengeschwüre zu erhalten…













